Die Salbe hat über Nacht die Entzündungen ein wenig beruhigt, sodass ich heute mehr oder weniger wieder gehen kann.
In Gernika regnet es heute in Strömen. Im Hotel treffe ich Mandy wieder, meine australische Bettnachbarin von Markina-Xemein. Wie der Zufall es will, fährt auch sie heute mit dem Zug nach Bilbao und wird dort drei Tage bleiben. Ich frage mich, ob wir uns dort wohl noch einmal über den Weg laufen werden? Bevor ich die Stadt verlasse, statte ich der Touristeninformation einen Besuch ab. Sie hat heute glücklicherweise offen, und so bekomme ich einen besonders schönen Pilgerstempel.
Nach einer einstündigen Busfahrt erreiche ich Bilbao. Hier werde ich für zwei Nächte bleiben. Ich habe einen Freund und Kollegen meines Mannes getroffen und konnte ihm stolze vier Kilo Gepäck mitgeben, die ich auf meinem weiteren Weg nicht unbedingt brauche. Was für eine Erleichterung! Zudem habe ich mich mit neuen Trekkingschuhen und Pflastern eingedeckt. Ich hoffe sehr, dass meine Füße sich in den neuen Schuhen wohlfühlen werden.
Am Nachmittag lerne ich meine Zimmernachbarin Angelika kennen. Sie ist 70 Jahre alt, sieht aber mindestens zehn Jahre jünger aus. Angelika hat ihren Camino gerade beendet und fliegt morgen zurück nach Deutschland. Wir verplaudern den ganzen Abend und merken gar nicht, wie die Zeit vergeht - so tiefgründig und interessant ist unsere Unterhaltung. Angelika ist so herzlich und offen, dass es sich anfühlt, als würde ich mich mit einer langjährigen Freundin unterhalten.
Heute hat sich wieder einmal etwas über mich bestätigt. Der Camino passt perfekt zu meinem inneren Ambivert. Ich bin oft und gerne für mich allein, aber ab und zu werden mir genau die richtigen, tiefgründigen Menschen „geschickt“.
Heute habe ich gelernt, dass wahre Stärke auch bedeutet, Ballast abzuwerfen - egal ob im Rucksack oder im Kopf.
In Gernika regnet es heute in Strömen. Im Hotel treffe ich Mandy wieder, meine australische Bettnachbarin von Markina-Xemein. Wie der Zufall es will, fährt auch sie heute mit dem Zug nach Bilbao und wird dort drei Tage bleiben. Ich frage mich, ob wir uns dort wohl noch einmal über den Weg laufen werden? Bevor ich die Stadt verlasse, statte ich der Touristeninformation einen Besuch ab. Sie hat heute glücklicherweise offen, und so bekomme ich einen besonders schönen Pilgerstempel.
Nach einer einstündigen Busfahrt erreiche ich Bilbao. Hier werde ich für zwei Nächte bleiben. Ich habe einen Freund und Kollegen meines Mannes getroffen und konnte ihm stolze vier Kilo Gepäck mitgeben, die ich auf meinem weiteren Weg nicht unbedingt brauche. Was für eine Erleichterung! Zudem habe ich mich mit neuen Trekkingschuhen und Pflastern eingedeckt. Ich hoffe sehr, dass meine Füße sich in den neuen Schuhen wohlfühlen werden.
Am Nachmittag lerne ich meine Zimmernachbarin Angelika kennen. Sie ist 70 Jahre alt, sieht aber mindestens zehn Jahre jünger aus. Angelika hat ihren Camino gerade beendet und fliegt morgen zurück nach Deutschland. Wir verplaudern den ganzen Abend und merken gar nicht, wie die Zeit vergeht - so tiefgründig und interessant ist unsere Unterhaltung. Angelika ist so herzlich und offen, dass es sich anfühlt, als würde ich mich mit einer langjährigen Freundin unterhalten.
Heute hat sich wieder einmal etwas über mich bestätigt. Der Camino passt perfekt zu meinem inneren Ambivert. Ich bin oft und gerne für mich allein, aber ab und zu werden mir genau die richtigen, tiefgründigen Menschen „geschickt“.
Heute habe ich gelernt, dass wahre Stärke auch bedeutet, Ballast abzuwerfen - egal ob im Rucksack oder im Kopf.