Diese Frage stellt mir jeder, der erfährt, dass ich den Jakobsweg gehen werde.
Warum mache ich es also? Das ist eine gute Frage, die ich vor allem mir selbst beantworten muss.
In meiner beruflichen Vergangenheit liegen zwölf Jahre Erfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Daher bin ich es gewohnt, Dinge zunächst durch Ausschlusskriterien einzugrenzen und dann den Rest einzuordnen. Das werde ich auch bei der Beantwortung dieser Frage tun und zuerst die Gründe ausschließen, warum ich es nicht mache.
Ich mache es nicht aus religiösen oder spirituellen Gründen. Ich suche weder nach Gott, Absolution oder Eingebung noch nach Inspiration oder Hoffnung. Ich fliehe auch nicht vor meinem Leben, und ich muss nicht wieder bei null anfangen.
Warum begebe ich mich also eigentlich auf den langen Jakobsweg?
In meiner Jugend habe ich neun Jahre der Leichtathletik und dem Basketball gewidmet. In beiden Sportarten musste man sich immer wieder beweisen und die eigenen Leistungen verbessern. Ich habe 25 Stunden pro Woche trainiert, dazu kamen dreimal wöchentlich Sportunterricht in der Schule und viele Wochenenden mit Wettbewerben. Wir trainierten das ganze Jahr über, inklusive der Ferien. Und ja, ich habe vieles in diesen Sportarten erreicht. Und ich habe es geliebt.
Für mich fühlt es sich seltsam an, dass ich Nordic Walking unterrichte, aber bisher noch keine herausragende Leistung in dieser Sportart erbracht habe. Das ist der wahre Grund, warum ich mich auf den Jakobsweg begebe. Ich möchte wissen, ob ich die mehr als 850 km ausschließlich zu Fuß mit meinen Stöcken schaffe. Ich trete in einen Wettbewerb gegen mich selbst an.
Ein anderer Grund ist der Wunsch, meine Grenzen zu testen. Grenzen im Umgang mit fremden Menschen. Grenzen des eigenen Körpers. Grenzen meiner mentalen Stärke.
Ich habe mir vorgenommen, den Nordpfad in einem Monat zu bewältigen, was mein Vorhaben nicht gerade erleichtert. Ich weiß, wie schwer es ist, jeden Tag etwa 30 bis 35 km zu gehen, aber dieses Ziel habe ich mir selbst gesteckt. Ich suche (leider) keine leichten Wege.
Ich bewundere Menschen, besonders Frauen, die sich trauen den Everest zu besteigen. Camino de Santiago del Norte ist mein Everest.
Warum mache ich es also? Das ist eine gute Frage, die ich vor allem mir selbst beantworten muss.
In meiner beruflichen Vergangenheit liegen zwölf Jahre Erfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Daher bin ich es gewohnt, Dinge zunächst durch Ausschlusskriterien einzugrenzen und dann den Rest einzuordnen. Das werde ich auch bei der Beantwortung dieser Frage tun und zuerst die Gründe ausschließen, warum ich es nicht mache.
Ich mache es nicht aus religiösen oder spirituellen Gründen. Ich suche weder nach Gott, Absolution oder Eingebung noch nach Inspiration oder Hoffnung. Ich fliehe auch nicht vor meinem Leben, und ich muss nicht wieder bei null anfangen.
Warum begebe ich mich also eigentlich auf den langen Jakobsweg?
In meiner Jugend habe ich neun Jahre der Leichtathletik und dem Basketball gewidmet. In beiden Sportarten musste man sich immer wieder beweisen und die eigenen Leistungen verbessern. Ich habe 25 Stunden pro Woche trainiert, dazu kamen dreimal wöchentlich Sportunterricht in der Schule und viele Wochenenden mit Wettbewerben. Wir trainierten das ganze Jahr über, inklusive der Ferien. Und ja, ich habe vieles in diesen Sportarten erreicht. Und ich habe es geliebt.
Für mich fühlt es sich seltsam an, dass ich Nordic Walking unterrichte, aber bisher noch keine herausragende Leistung in dieser Sportart erbracht habe. Das ist der wahre Grund, warum ich mich auf den Jakobsweg begebe. Ich möchte wissen, ob ich die mehr als 850 km ausschließlich zu Fuß mit meinen Stöcken schaffe. Ich trete in einen Wettbewerb gegen mich selbst an.
Ein anderer Grund ist der Wunsch, meine Grenzen zu testen. Grenzen im Umgang mit fremden Menschen. Grenzen des eigenen Körpers. Grenzen meiner mentalen Stärke.
Ich habe mir vorgenommen, den Nordpfad in einem Monat zu bewältigen, was mein Vorhaben nicht gerade erleichtert. Ich weiß, wie schwer es ist, jeden Tag etwa 30 bis 35 km zu gehen, aber dieses Ziel habe ich mir selbst gesteckt. Ich suche (leider) keine leichten Wege.
Ich bewundere Menschen, besonders Frauen, die sich trauen den Everest zu besteigen. Camino de Santiago del Norte ist mein Everest.