Mein Marsch begann fröhlich; sogar mein 20 kg schwerer Rucksack hat mir kaum etwas ausgemacht. Die Menschen auf der Straße helfen gerne ungefragt und erklären einem den Weg. Eine seltsame Begegnung hatte ich jedoch im Wald bei einem einsam stehenden Haus. Ein älterer Mann sprach mich an – halt die üblichen Fragen: Man möchte wissen, woher du kommst, dir ein „Buen Camino“ wünschen und so weiter. Dieser Mann verabschiedete sich nach der Fragerei mit einer festen Umarmung und ein paar dicken Schmatzern links und rechts. Ich war völlig perplex. Hoffentlich war es brüderlich gemeint und er wollte nicht bloß kuscheln. Diese Frage wird für mich wohl für immer offen bleiben.
Nach zwei Stunden Marsch bot sich eine gute Gelegenheit für ein Frühstückspicknick mit einer tollen Aussicht. Der Rest des Weges verlief in dichtem Nebel, was mich aber nicht im Geringsten störte. Ich liebe Nebel, und in Düsseldorf ist er so selten. An einer Stelle, an der es bergab ging, rutschte ich auf nassem Asphalt aus. Um überhaupt wieder aufstehen zu können, musste ich mich erst aus dem Rucksack befreien. Natürlich ist meine Hose am Knie gerissen und ich habe eine ordentliche Schürfwunde am selben Knie davongetragen. Ich hatte das Jod und Verbandszeug also nicht umsonst eingepackt!
Nachdem ich meine Wunde versorgt und die Hose mit zwei Sicherheitsnadeln irgendwie zusammengeflickt hatte, ging ich weiter. Bergauf, bergab – und das so weit bis Pasai, wo ein Boot die Pilger an das andere Ufer bringt, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Natürlich habe ich diese Stelle verpasst und eine Extrarunde von ca. 7 km gedreht, bis ich endlich da war. Am anderen Ufer erwartete mich dann eine wahnsinnige Treppe mit einer Steigung von 45 Grad und einer Länge von etwa 500 Metern bergauf. Denkt dabei an meinen 20 kg schweren Rucksack!
Heute habe ich Folgendes gelernt: Bewältige nur das, was gerade ansteht, und schaue nicht darauf, was dich noch alles erwarten könnte.
Nach zwei Stunden Marsch bot sich eine gute Gelegenheit für ein Frühstückspicknick mit einer tollen Aussicht. Der Rest des Weges verlief in dichtem Nebel, was mich aber nicht im Geringsten störte. Ich liebe Nebel, und in Düsseldorf ist er so selten. An einer Stelle, an der es bergab ging, rutschte ich auf nassem Asphalt aus. Um überhaupt wieder aufstehen zu können, musste ich mich erst aus dem Rucksack befreien. Natürlich ist meine Hose am Knie gerissen und ich habe eine ordentliche Schürfwunde am selben Knie davongetragen. Ich hatte das Jod und Verbandszeug also nicht umsonst eingepackt!
Nachdem ich meine Wunde versorgt und die Hose mit zwei Sicherheitsnadeln irgendwie zusammengeflickt hatte, ging ich weiter. Bergauf, bergab – und das so weit bis Pasai, wo ein Boot die Pilger an das andere Ufer bringt, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Natürlich habe ich diese Stelle verpasst und eine Extrarunde von ca. 7 km gedreht, bis ich endlich da war. Am anderen Ufer erwartete mich dann eine wahnsinnige Treppe mit einer Steigung von 45 Grad und einer Länge von etwa 500 Metern bergauf. Denkt dabei an meinen 20 kg schweren Rucksack!
Heute habe ich Folgendes gelernt: Bewältige nur das, was gerade ansteht, und schaue nicht darauf, was dich noch alles erwarten könnte.